Privatarztpraxis für

Traditionelle Chinesische Medizin

Kay Weißbach, Leipzig

Akupunktur

Bei der Akupunktur werden an bestimmten Punkten des Körpers dünne Nadeln eingestochen. Es handelt sich dabei um Punkte, die über den gesamten Körper verteilt sind und die spezielle Wirkungen auf Organe, Körperregionen und Körpersubstanzen (wie z. B. das Blut) haben. Diese Akupunkturpunkte – insgesamt 361 – liegen auf den sogenannten Meridianen. Meridiane sind Bahnen, in denen sich nach chinesischem Verständnis die Lebensenergie Qi (sprich : 'tschie') und Nährstoffe bewegen. Sie bilden zugleich Verbindungen zwischen Punkten mit ähnlicher Wirkung.

Ziel einer Behandlung mit Akupunktur ist es, das Qi zu regulieren, welches bei Erkrankungen geschwächt, 'unruhig' oder blockiert sein kann. Die Selbstheilungskräfte werden angeregt.

Als Sonderform der Akupunktur biete ich die Ohrakupunktur an. Ohrakupunktur gab es in China bereits vor mehr als zweitausend Jahren; ihre moderne Form seit den 1950ern geht jedoch auf den französischen Arzt Paul Nogier zurück. Am Ohr findet man Punkte, die einen direkten (reflektorischen) Zusammenhang mit Körperregionen und Organen haben. So gibt es zum Beispiel einen Magen-, Lungen- oder Darmpunkt.

Ein der Akupunktur ähnliches Verfahren ist die Moxibustion. Zur Behandlung von Erkrankungen durch Kälte oder Mangel erwärmt man bestimmte Akupunkturpunkte oder -areale. Dabei wird in Stangen gepresstes, loses oder zu Kegeln verarbeitetes Beifußkraut, das sog. Moxakraut kontrolliert abgebrannt, und zwar so, daß die Wärme dosiert einwirken kann.

Die Behandlungsdauer für eine Akupunktursitzung richtet sich nach Art der Erkrankung. Sie kann 5 Minuten bei akuten Störungen mit wenigen täglichen Behandlungen betragen oder bis zu 20 bis 40 Minuten bei chronischen Beschwerden mit Behandlungen im wöchentlichen Abstand in Anspruch nehmen.

Die Beschwerdebesserung ist ebenfalls von der Art der Beschwerden und deren Dauer abhängig. Bei langwierigen Erkrankungen treten Besserungen meist erst nach mehreren Sitzungen auf. In einigen Fällen kann es zu einer kurzzeitigen Erstverschlimmerung der Beschwerden kommen.

Nach oben

Zurück | Startseite