Privatarztpraxis für

Traditionelle Chinesische Medizin

Kay Weißbach, Leipzig

Chinesische Diätetik (Ernährungslehre)

Die chinesische Ernährungslehre zielt unmittelbar auf die Gesunderhaltung und auf die Unterstützung im Krankheitsfall ab.

Lebensmittel werden nach energetischen Gesichtspunkten eingeteilt sowie nach ihren Wirkungen auf die Wandlungsphasen. Es gibt die Kategorien kalt, kühl oder erfrischend, neutral, warm und heiß. So sind Obstsorten, die in warmen Ländern wachsen, wie etwa die Banane, energetisch gesehen kalt. Südfrüchte können so, in ihrem Herkunftsland verzehrt, die warmen Temperaturen durch Kühlung neutralisieren. Nach dem gleichen Schema wachsen in unseren gemäßigten Breiten Nahrungsmittel mit wärmendem oder neutralem Charakter wie z. B. Möhre, Kartoffel, Hirse oder Kürbis.

Die optimale Ernährung bei Gesundheit besteht darin, Nahrungsmittel aus allen Wandlungsphasen zu kombinieren und auf Extreme in Form von – energetisch gesehen – 'kalten' und 'heißen' Lebensmitteln zu verzichten oder ihren Genuß wenigstens einzuschränken.

Aus der Sichtweise der chinesischen Diätetik soll nach Möglichkeit auf den Verzehr von rohem Obst und Gemüse entweder verzichtet werden oder dieses zur besseren Verdaulichkeit kurz erwärmt (angedünstet) werden.

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